Titel

Praxis für Integrative Medizin
Hannes Lehmann-Waldau

Dr. med., Ass.iur., Dipl.Vw., M.A.
Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilmedizin    Homöopathie    Psychotherapie    Sportmedizin    Osteopathie   

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Dr. med. Hannes Lehmann-Waldau

Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren
Homöopathie
Palliativmedizin
Sportmedizin
Manuelle Medizin - Chirotherapie - Osteopathie
Alpin-und Höhenmedizin
Ernährungsmedizin (DGEM)
Hypnose/Autogenes Training
Neuraltherapie
Psychotherapie
Lichttherapie
Medical Wellness


Behandlungskonzept

In meiner allgemeinmedizinischen Ausbildung und Praxis mit langjähriger Erfahrung auch im Krankenhausbereich bin ich vertraut mit einem breiten Spektrum von Krankheitsbildern und ihrer (schulmedizinischen) Therapie bzw. ihrem Verlauf und der Prognose. Ich lehne dieses Vorgehen keineswegs ab, sondern bin der Auffassung, dass alle Optionen gesichtet und abgewogen werden müssen. Auch eine Therapie nach den aktuellen Leitlinien kann in einer gegebenen Situation sinnvoll sein und soll dann erst im weiteren Verlauf von regulationsmedizinischen oder anderen Verfahren flankiert werden.

Viele Patienten, die in meine Praxis kommen, sind diesen Weg jedoch schon gegangen und haben keine oder nur symptomatische Linderung erfahren.

Um die Erfolgsaussichten insbesondere bei schweren oder chronischen Erkrankungen zu verbessern, habe ich mich im Laufe der Jahre intensiv mit verschiedenen Verfahren beschäftigt und entsprechende Qualifikationen erworben. Ich habe mich dabei auch mit sogenannten unkonventionellen Methoden wie der Aromatherapie oder der Blutegeltherapie befasst und sehe guten Grund, diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst anzuwenden, wenn es Anhaltspunkte für eine prognostische Wirksamkeit im konkreten Fall gibt.

In der ganzheitlichen Medizin ist es wichtig, sich über die Vernetzung und Verschränkung verschiedenster körperlicher oder auch seelischer Probleme bewusst zu werden. Ohne ein ausführliches Gespräch, das diesen komplexen Bedingungen Rechnung trägt, lässt sich kein Behandlungsplan erstellen. Auch sind nicht alle Therapieverfahren ohne weiteres kompatibel. Unter Umständen kann auch ein schon früher angewandtes Verfahren, das zum damaligen Zeitpunkt keinen Erfolg hatte, später - etwa nach Ausräumung eines Heilungshindernisses - wieder Wirksamkeit entfalten. Es ist daher aus meiner Sicht wichtig, dass dem Behandelnden mehrere medizinische Optionen zur Verfügung stehen. Auch der Einbezug der schulmedizinischen Diagnostik und Therapie ist oft unabdingbar.

Für schwerwiegende oder chronische Erkrankungen oder Erkrankungen, die ein hohes Risiko zur Chronifizierung oder zu unwiderruflichen Schäden mit sich bringen, hat sich daher folgendes Vorgehen bewährt:

In einer ersten Behandlungsstunde wird die Gesamtsituation anamnestisch erfasst. Hierzu gehören alle vorherigen Behandlungsversuche, Befunderhebungen, Krankenhausbehandlungen etc. Die vorliegenden Berichte werden gesichtet bzw. Röntgenbilder oder MRT/CT/sonografische Bilder herangezogen. Frühere und aktuelle Medikation wird ermittelt. Auch Zahnbehandlungen oder Zahnstatus sowie ernährungsmedizinische oder umweltmedizinische Aspekte werden erörtert. Je nach Problematik ergeben sich oft typische Konstellationen.

In einer zweiten Stunde folgt die homöopathische Anamnese nach Empfindungen, Modalitäten oder konsitutionellen Merkmalen. Auch früher eingenommene homöopathische Medikamente und ihre Wirkung werden einbezogen. Die Anamnese folgt der klassischen Richtung der Homöopathie unter Einbezug der Polaritätsanalyse nach Bönninghausen und der Repertorisation nach Kent und Boger.

In einer dritten Stunde erstelle ich ein Behandlungskonzept. Zunächst geht es um die homöopathische Verordnung(en). Der Behandlungsplan folgt aber den weiteren Hinweisen aus den Anamnesegesprächen. Je nach Beschwerdebild oder spezifischen Hinweisen für auslösende oder mitunterhaltende Umstände können hier ganz unterschiedliche flankierende bzw. für sich selbst stehende Therapieoptionen notwendig werden. Dazu gehört die Ernährungsmedizin, die Osteopathie, die Sportmedizin, die Neuraltherapie u.a. Wichtig kann auch die Psychotherapie /Hypnose in ihren verschiedenen Ausprägungen werden (zB mit dem Stichwort Psychoimmunologie oder Aktiv-Hypnose). Je nach Seltenheit oder Besonderheit des Krankheitsbildes ist auch eine Literaturrecherche erforderlich. Insbesondere wenn Sie selber bestimmte Anregungen geben, kann es notwendig werden dazu Informationen einzuholen. In der Regel rechne ich aber mit einer Stunde, die ich benötige, um ein aussichtsreiches Konzept zu erarbeiten.

In einer letzten Sitzung, die in der Regel eine halbe Stunde Zeit benötigt, besprechen wir das Therapiekonzept und planen dazu die einzelnen Schritte bzw. Termine. Gerne können Sie bei mir einen ersten unverbindlichen Termin vereinbaren, in dem Sie als gesetzlich Versicherter nur Ihre Versicherungskarte benötigen. Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherungen können unter Umständen insbesondere die Homöopathie ohne zusätzliche Kosten für sich in Anspruch nehmen. Es gibt jedoch auch Module für die Osteopathie, die Hypnose oder die Sportmedizin. Häufig sind die naturheilkundlichen oder komplementärmedizinischen Leistungen allerdings nur von Privatversicherungen oder Zusatzversicherungen gedeckt und müssen sonst privat getragen werden.

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen

Am Ende der Liste finden Sie eine Erläuterung, wie Qualifikationen von Ärzten und Heilpraktikern allgemein angegeben werden dürfen und welcher Standard der Ausbildung erwartet werden darf.

Facharzt für Allgemeinmedizin
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DGAM) / Hausärzteverband Berlin

Naturheilverfahren
Qualifiziertes Mitglied des Zentralverbands der Ärzte für die Naturheilverfahren und Regulationsmedizin (ZAEN)

Homöopathie
Qualifiziertes Mitglied des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)

Psychotherapie
Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie als Einzeltherapie Erwachsener in Kurz- und Langzeittherapie. Paartherapie und Paarberatung auch unter Hinzuziehung einer weiblichen Co-Therapeutin. Psychoanalyse als Praktikant des Institutes für Psychotherapie e.V. Berlin, Goerzallee 5, 12207 Berlin.
Weitere Informationen im Psychotherapie-Portal: www.therapie.de

Hypnose/Autogenes Training
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Ärztegesellschaft für Hypnose und Autogenes Training (DÄGHAT)

Sportmedizin
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP)

Manuelle Medizin - Chirotherapie
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) / Ärzteseminar Berlin (DGMM/AEMM)

Osteopathie (D.Ä.O.)
Diplom für Ärztliche Osteopathie bei der Berliner Akademie für osteopathische Medizin (BAOM)

Palliativmedizin
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

Alpin-und Höhenmedizin
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin (BExMed)

Ernährungsmedizin (DGEM)
Qualifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)

Neuraltherapie
Qualifiziertes Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Hunecke (IGNH)


Zusatzbezeichnungen werden von der Ärztekammer verliehen. Der dazu befähigte Arzt hat ein Ausbildungscurriculum von mehreren Jahren durchlaufen, die in der Regel mit einer Prüfung vor einem Gremium der Ärztekammer abgeschlossen wird. Dadurch wird die Qualität der ärztlichen Leistung garantiert. Während Heilpraktiker ohne Kontrolle der Qualifikation jede Bezeichnung verwenden dürfen, darf dies der Arzt nur bei entsprechend verliehener Zusatzbezeichnung.

Andere Qualifikationen, die nicht von der Ärztekammer als Zusatzbezeichnung curricular verankert sind, können auch von den Ärzten frei angegeben werden. Jedoch haben anerkannte Fachgesellschaften Ausbildungscurricula erstellt. Auch hier ist häufig die Zertifizierung von einer Prüfung vor einem Gremium der Fachgesellschaft abhängig. Ein Beispiel dafür ist die Neuraltherapie nach Huneke. Der Begriff "Neuraltherapeut" ist ebensowenig wie der Begriff "Osteopath" geschützt, das heißt jeder kann diesen Begriff auf seinem Praxisschild oder der Homepage führen. So bin ich selbst zertifizierter Neuraltherapeut und Mitglied der Fachgesellschaft Internationalen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke (IGNH).

Es gibt auch Fälle, bei der die Fachgesellschaft eine intensivere Ausbildung fordert als die Ärztekammer bei Verleihung der Zusatzbezeichnung. So führe ich die Zusatzbezeichnung Homöopathie der Ärztekammer. Ich bin darüber hinaus aber auch Inhaber des Diploms Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. Die Anforderungen sind hier erheblich intensiviert und die Verleihung de Diploms von einer eigenen Prüfung abhängig. Die meisten Krankenversicherer fordern für die Akkreditierung als Arzt im Rahmen der Homöopathie-Verträge das Diplom der Fachgesellschaft. Ähnlich verhält es sich bei der Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin / Chirotherapie. Hier hat die Ärztegesellschaft Manuelle Medizin /Berlin in der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin ein eigenes intensives Ausbildungsprogramm.

Diese Regelungen mögen kompliziert sein; ihre Kenntnis hilft aber, sich schnell auf dem "Markt" oder im Internet zu orientieren.

 Dr. med.
 Hannes Lehmann-Waldau
 Augsburger Straße 13
 10789 Berlin
 Charlottenburg
 Wilmersdorf
 Tel.030 95602206