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Praxis für Integrative Medizin
Hannes Lehmann-Waldau

Dr. med., Ass.iur., Dipl.Vw., M.A.
Facharzt für Allgemeinmedizin

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Ernährungsmedizin / Orthomolekulare Medizin / Mito-Medizin / Mikroökologische Medizin

Die Ernährungsmedizin ist ein zentraler Bestandteil in den diagnostischen und therapeutischen Konzepten einer ganzheitlichen Therapieplanung. In der universitären Medizin weiß man um den wichtigen Stellenwert des ernährungsmedizinischen Vorgehens für ein breites Spektrum an Krankheitsbildern. So findet etwa unter den Intensivmedizinern eine breite Diskussion über ernährungsmedizinische Konzepte bei kritisch kranken Patienten statt. Es wäre natürlich günstig, schon viel früher mit entsprechenden Maßnahmen ein Krankheitsgeschehen zu beeinflussen. Durch die häufig fehlende Spezialisierung der Ärzte und fehlende Vergütung durch die Krankenkassen tritt die Ernährungsmedizin selbst in den Hochschulambulanzen weitgehend in den Hintergrund. Bestenfalls wird auf die Ernährungsberatung der Diätassistenten und Ökotrophologen verwiesen. In der ambulanten vertragsärztlichen Medizin ist die ärztliche Ernährungsberatung praktisch nicht existent.
Dabei datieren schon aus alter Zeit Weisheiten wie „Eure Nahrungsmittel lasst Eure Heilmittel und Eure Heilmittel lasst Eure Nahrungsmittel sein“. Viele Erfahrungen und viel Wissen zur Nahrungszubereitung sind für den Einzelnen und seine Familie infolge der industriellen Lebensmittelproduktion in Vergessenheit geraten. Die Ernährung, die Therapie mit Zusatzstoffen, die mikroökologische Flora und alles, was damit zusammenhängt, sind jedoch von immenser Bedeutung für den Heilungserfolg und die Rekonvaleszenz.
Die physiologischen Zusammenhänge sind allerdings ungleich komplexer als man es vom „Kalorienzählen“ erwarten würde. Selbst die allgemeinen Empfehlungen für Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind nur vage Anhaltspunkte und gelten auch nur für den Gesunden. Hinzu kommen die enzymatischen Aktivitäten und Transportphänomene des Darmorgans in den verschiedenen Darmabschnitten sowie die mikroökologische Aktivität der residenten Flora mit ihren Wechselwirkungen auf die Verdauung und – dies ist ganz besonders wichtig – auf das Immunsystem. Neuerdings ist die Aktivität der Mitochondrien als Energiekraftwerke der Zellen und die für ihre Funktion notwendigen „Nährstoffe“ in den Fokus geraten.
Um sich ein Bild von der individuellen Situation zu machen, können spezielle Laboruntersuchungen Klärung bringen. Wir lassen entsprechende Proben in spezialisierten Labors durchführen, so dass wir mit zuverlässigen Ergebnissen rechnen können. Dies betrifft die Blutchemie gleichermaßen wie die mikroökologische Flora oder die Testungen auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Auch immunologische Phänomene müssen in Betracht gezogen werden; ein typisches Hilfsmittel, um etwa die Interaktion von Zahnmaterialien auf das Immunsystem zu testen, ist der Leukozytentransformationstest. Von entscheidender Bedeutung ist es dabei, die Untersuchungsergebnisse im Kontext der Symptomatik und der individuellen Situation einschätzen zu können und ein konsistentes Therapieregime daraus abzuleiten.
Mithilfe der Bioimpedanzanalyse lassen sich gute Zustandsbilder und Verlaufskontrollen über die Körperzusammensetzung und den Funktionszustand der Zellen erheben. Die Bioimpedanzanalyse ist ein bislang vorwiegend in der Hochleistungsmedizin eingesetztes Verfahren, das genauso von professionellen internationalen Fußballclubs zur Trainingsplanung genutzt wird wie von nephrologischen Abteilungen der Universitätsmedizin zur Planung der Dialyse. Meine Praxis verfügt ebenfalls über ein entsprechend validiertes und in vielen Studien eingesetztes Gerät einer anerkannten deutschen Firma. Die Untersuchung ist ohne Nebenwirkungen und schmerzfrei durchführbar. Die Untersuchungsergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil des ernährungsmedizinischen Zustandsbildes mit Werten für extra- und intrazelluläres Wasser, Fett- und fettfreier Masse etc. Bei einer Vielzahl von Erkrankungen wie z.B. bei Herz-, Leber- und Niereninsuffizienz oder auch bei Lymphödemen unterschiedlicher Ursache lassen sich frühzeitige Aussagen über die Weiterentwicklung der Erkrankungssituation oder den Funktionszustand machen. Im Leistungsbereich finden die Ergebnisse Anwendung bei der Trainingssteuerung wie z.B. beim Ausdauersport oder Kraftsport.
Gerade in der Ernährungsmedizin muss auf durchführbare Konzepte Wert gelegt werden; es soll vermieden werden, durch extreme Anweisungen den Patienten vor unmögliche Aufgaben zu stellen. Stattdessen gilt es, das persönliche Ernährungsverhalten so wenig wie möglich jedoch soviel wie nötig umzustellen bzw. zu modifizieren oder zu ergänzen.
Die ärztliche Ernährungsmedizin ist ein wichtiger Baustein bei vielen Erkrankungsbildern. Falls erforderlich kann hierzu die Einzel- oder Gruppenberatung durch Diätassistenten oder Ökotrophologen treten. Gerne berate ich Sie als qualifizierter Ernährungsmediziner der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin in meiner allgemeinärztlichen Praxis in einem Vorgespräch, um zu prüfen, ob in Ihrem Fall eine intensivierte ernährungsmedizinische Herangehensweise Erfolg verspricht.

 Dr. med.
 Hannes Lehmann-Waldau
 Augsburger Straße 13
 10789 Berlin
 Charlottenburg
 Wilmersdorf
 Tel.030 95602206